Tatzlwurm


Tatzlwurm


Tatzlwurm



Tatzlwurm



Anlässlich der Eröffnung des Alpengasthofs „Zum feurigen Tatzlwurm“ hat für seinen Erbauer, Simon Schweinsteiger, der badische Hofmaler August Vischer ein Bild dieses sagenhaften Untiers gemalt, das dann über den Fenstern des Erdgeschosses angebracht und im Beisein einer großen Zahl berühmter und gelehrter Herren mit ihren Damen enthüllt wurde.


Darüber scheibt Ludwig Steub 1864 in seinen „Wanderungen
durchs bayerische Gebirge", dass bei dieser „alpenhaften Feier... Volksmänner, Abgeordnete und die Väter verschiedener Gemeinden, Gelehrte und Dichter, Architekten, Chemiker und Buchdrucker... Geschichts-, Natur- und
andere Forscher, ja selbst ganz einfache Schriftsteller" dabei waren, als man „das Plaid“ von dem Bild abnahm, um es den ungeduldig Wartenden endlich zu zeigen.
Und dann hat „ein Herr Allfeld mit seiner wohlklingenden und mächtigen Baßstimme“ das nachfolgende Gedicht vorgetragen, wobei alle Anwesenden in den Refrain mit einstimmten.

Zum Tatzlwurm-Gedicht hier klicken


Der Tatzlwurm – von 1863 bis heute –
erzählt von Karl und Andreas Kiesl

Im Jahre 1863 entschloß sich ein heimischer Bauer, Simon Schweinsteiger, ein Gasthaus am Fuße des gewaltigen Wasserfalls zu bauen, das ihm nach einem 15-jährigen Gang
durch diverse Instanzen bewilligt wurde. Er hatte trotz einer schwierigen Zeit Glück.
Künstler wie Ludwig Steub, Viktor von Scheffel und Wilhelm Leibl besuchten des Öfteren diesen schönen Platz – wurden Stammgäste und machten den „Tatzlwurm“ in Wort und
Bild bekannt und beliebt.

Im Jahre 1900 pachteten unsere Urgroßeltern das Gasthaus und erwarben es später nach Jahren harter und mühevoller Arbeit. Die nächsten Jahrzehnte waren damals nicht einfach, aber dennoch wurde damals der Grundstein für die weitere Entwicklung des Hauses gelegt.

1948 ging der Tatzlwurm auf unseren Großvater dessen Ehefrau Maria über. Durch den steigenden Tourismus konnten unser Opa und unsere Oma, renovieren und modernisieren. So sind wir noch heute stolz auf die erste Hotel-Zentralheizung im Inntal.

Schon im Alter von 27 Jahren übernahm unser Vater, Karl Kiesl den Tatzlwurm und führt ihn seit 1974 mit unserer Mutter Eva Maria. Sie beide haben den Tatzlwurm zu dem
gemacht was „er“ heute ist. Nicht nur das Stammhaus, mit Außnahme der historischen Leiblstube, wurde total renoviert und modernisiert, sondern es entstanden auch das Biohaus Brünnstein, das Landhaus zur Säge und zuletzt die Drachenresidenz mit großzugigem Wellness- & Beautybereich, Hotelbar und gemütlichen Zimmern. Seit damals strahlen 4-Sterne über dem Tatzlwurm.

2002 Gewinner des Gastro Awards – Bestes Hotel Allgemein
Inzwischen bieten wir unseren Gästen eine große Auswahl an Freizeitangeboten und Wellness. Finnischer Panoramasauna, Dampfbad, Aromagrotte, Erlebnisduschen, Whirlpool, Wintergarten mit Ruhebereich und Solarium.

Ebenso zum Hotel gehören der hauseigene Fischweiher (Forellen fischen), eine kleine Kapelle, Eisstockbahn und ein Fußballplatz.

2004 überraschten wir unsere Gäste mit dem Drachenstadl. Das Holz aus dem er gebaut wurde, ist bis zu 300 Jahre alt und stammt von abgetragenen Bauernhöfen und Almhütten der Region. Über dem Eingang zum Drachenstadl wacht der Tatzlwurm wie zu alten Zeiten. Urgemütlich einfach zum wohlfühlen. Eine neue Buffetstation macht auch das Frühstück zum Erlebnis.

2005 – ein absolutes Highlight. Unsere ganze Familie ist stolz darauf, auf dem Rosenheimer Herbstfest ein rustikales Almstadl eröffnen zu dürfen. Mit g`schmackigen Wiesnschmankerl, gutem Bier und Wein und natürlich fetziger Musik – einfach a rießn Gaudi auf dem Rosenheinmer Herbstfest.

2006/7 Wir haben für Sie den Hotel- und Wellnessbereich erweitert. Neue Juniorsuiten und Suiten,  ein Quellwasserscchwimmbad und Solegrotte runden unser Angebot für Sie ab.

2008 – Im Frühjahr entstand unser neuer Naturschwimmteich dirket vor dem Drachenreich.

Tatzlwurm
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