Wandern & Touren

Das Berg Eldorado im Inntal direkt vor der Haustüre.

Entdecken Sie bei einer Wandertour rund um den Tatzlwurm die herrliche Umgebung und erleben Sie Natur, Ruhe und Erholung. Tanken die neue Kräfte in dieser unberührten Landschaft und genießen Sie bei einer kleinen Rast auf einer der Ruhebänke den wunderschönen Ausblick auf die bayrischen Alpen!

Tatzlwurm Wasserfälle

Direkt vom Hotel aus gelangen Sie nach ca. 5 Minuten an die Stelle, die der Sage des Tatzlwurms entspricht. Schon seit Jahrhunderten wanderten fromme Pilger, beladen mit ihren Sorgen und Anliegen, vom Audorfer Tal am Inn hinüber übers Gebirg ins Leitzachtal nach Birkenstein, um dort in der Wallfahrtskapellevon der Gottesmutter Maria Hilfe zu erflehenoder nach Erhörung ihrer Bitten Dank abzustatten.

 

Oft waren es einzelne Pilger, manchmal auch ein kleinerer oder größerer Wallfahrerzug, die betend den fast fünfstündigen Wegdurchs Auerbachtal und übers Sudelfeld unter die Bergstiefel nahmen. Das am Wallfahrtsweg liegende Bauernanwesen Aschau am Auerbach, das schon vor mehr als siebenhundertfünfzig Jahren den Namen "Zum Tatzlwurm" trug, hatte diese Bezeichnung nicht von ungefähr. Denn in der nahen Aschauer- oder Gumpei-Klamm hauste dazumal ein fürchterliches Drachenuntier, wo der Auerbach sich seit Jahrtausenden in den Fels gefressen hat. Über zwei Felsstufen stürzt er in eine nur wenige Meter breite Klamm - gurgelnd, rauschend, schäumend und sprühend -siebzig Meter in die Tiefe.

Die vom aufstäubenden Wasser durchsetzte Luft schimmert oft in den Farben des Regenbogens. Unten aber ist es finster und feucht, und das Getöse des Wassers macht, dass man sein eigenes Wort nicht versteht. Das war für einen Drachen der richtige Platz. Obgleich keiner, dessen er mit seinen schrecklichen Krallen habhaft werden konnte, je von dort heimgekehrt war, wusste man weit und breit von seinem Aussehen und seinem Appetit auf Menschenfleisch. Der Tatzlwurm hatte ein riesiges Maul, größer als das eines Krokodils, und es war mit messerscharfen, spitzen Zähnen gespickt. Aus seinen Nüstern stieß er Rauch und Feuer und sein Schuppenpanzer glänzte in allen Farben. Dennach allen Seiten sich windenden Körper trugen sechs stämmige, kurze Beine und schließlich hatte er auch noch große Fledermausflügel.

Mit Vorliebe stürzte er sich auf allein dahinwandernde Pilger, zerfleischte und verschlang sie mit Haut und Haaren, so dass von den Ärmsten nie mehr etwas gefunden wurde. Auch hatte das Ungetüm mehrere Sennerinnen von den Almen der Umgebung verspeist.

Warum der Tatzlwurm seit langem kein Unheil mehr angerichtet hat und nie mehr gesehen wurde? 
Vielleicht hat der moderne Verkehr, der die Wallfahrer per Omnibus oder Privatauto nach Birkenstein bringt, ihm dieNahrungsgrundlage entzogen, und die Sennerinnen sind ihm zu alt geworden, weil kaum noch ein junges Dirndl auf die Alm zieht...

Der Brünnstein (etwa 4 Stunden)

Gleich hinter den Tatzlwurm-Wasserfällen beginnt er, der Aufstieg in Richtung Brünnstein. Nach 1,5 Stunden erreichen Sie das Brünnsteinhaus für eine Stärkung. 1994 konnte das Brünnsteinhaus sein 100 jähriges Bestehen feiern. Wie aus der Chronik der Sektion Rosenheim des damaligen Deutsch-Österreichischen Alpenvereins hervorgeht, war der kgl. Bezirksarzt Dr. Julius Mayr, der 1887 die Sektionsführung übernahm, der Initiator zum Bau des Brünnsteinhauses. „Hoch über dem Inntal“, so schreibt er, „aufragend und dieses beherrschend, bietet der Brünnstein eine weite Schau bis zu den eisigen Gletscherhöhen am Horizont. Er liegt inmitten vieler Gipfel, dievon dem geplanten Unterkunftshaus bequem bestiegen werden können.“ Der lebhafte Zuspruch, der bald folgen sollte, erforderte in den Jahren von 1966 bis 1971 eine Modernisierung und Erweiterung des Baues. Heute erwartet den Bergwanderer eine komfortable Alpenvereinshütte mit der bekannt vorzüglichen Küche. Für alle Sportler empfehlen wir den weiteren Aufstieg bis zum Gipfel – der Blick ist sagenhaft!

"Hohe Astn" (etwa 3 Stunden)

Vom Waldparkplatz aus erreichen Sie nach ca. 1 ,5 Stunden, entlang gut befestigter Forstwege, den höchstgelegenen Bauernhofdes Landes. Die zwei Höfe waren ehemals Schwaigen des Klosters Petersberg und sind bereits 1390/1459 im Petersberger Sacbuch erwähnt. Genießen Sie die schöne Aussicht und kehren Sie zünftig ein.

Berggasthof Rosengasse (etwa 2 Stunden)

Entlang der Wasserfälle erreichen Sie nach ca. 2 Stunden den Berggasthof Rosengasse. Von dort aus können Sie je nach Belieben und Kondition weiter wandern.

Schwarzenberg (etwa 3-4 Stunden)

Ausgangspunkt ist der Berggasthof Hocheck. Sie erreichen ihn vom Parkplatz aus zu Fuß in ca. 1 Stunde oder bequem mit dem 4er-Sessellift. Vom Berggasthof Hocheck auswandern Sie ca. 3 Stunden bis zum Gipfel.

Wallfahrtskirchlein auf dem Nuselberg

Am Luegsteinsee beginnt ein schmaler Weghinunter nach Mühlbach bis zu den Gebäuden der ehemaligen Sensenschmiede am Ende des Dorfes. Weiter geht es bergab durch den Wald, vorbei am Gasthaus „Gfallermühle“ auf die Straße nach Mühlau. Ihr folgen Sie bergan und sind nach wenigen Metern am Stausee. Sie überqueren die Staumauer und von da aus windet sich der Pfad durch den schattigen Mischwald hinauf zum Kirchlein mit der nahen Almhütte und der ehemaligen Klause. Die Legende des Kirchlein geht in das Jahr 1516 zurück, wonach Kinder aus Mühlau knieende Schafe vor einem Gnadenbild der schmerzhaften Mutter Gottes vorgefunden haben sollen. Die zunächst hölzerne Kapelle wurdein den Jahren 1872 bis 1875 durch einen Steinbau ersetzt. Zahlreiche Votivtafeln, die bis ins 17. Jahrhundert zurückdatieren, geben Zeugnis von den Gläubigen, die hier Trost und Heilung suchten. Der richtige Platz für eine Rast und einen gewaltigen Ausblick auf das Kaisergebirge. Zwischen Klause und Kirchlein bringt Sie ein Steig in westliche Richtung nach Dörfl in die Mühlau, der bei zwei Bauernhöfen in die Gemeidestraße mündet. Auf der rechten Seite beginnt ein Wanderweg der am Fußedes Nuselberges entlang zum Stausee zurückführt.

Der graue Stein (etwa 1 Stunde)

Ausgangspunkt für diesen kurzen und leichten Spaziergang ist die Verbindungsstraße von Niederaudorf nach Agg im Ortsteil Moosen. Der gesamte Weg ist hier weniger Steil und beginnt an einer Wegtafel in Moosen. Der zunächst doch steile aber kurze Fahrweg setzt sich an einer Linkskurve in den nun gemächlichen ansteigenden Wanderweg fort. Nach einer knappen Dreiviertelstunde erreichen Sie den sagenumwobenem „Grauen Stein“, ein Relikt aus der letzten Eiszeit, den der gewaltige Inngletscher vor 10.000 Jahren am Fuße des Wildbarrens abgelagert hat. Der aus Granit bestehende Fels hat einen Rauminhalt von 8,3 Kubikmeter und wiegt rund 25 Tonnen. Deutlich erkennbare Spuren an seiner Nordseite deuten darauf hin, dass man ihn einmal sprengen wollte, was anscheinend aber nicht gelang. Der Abstieg setzt sich in östliche Richtung fort.

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